Die VA wurde 1970 aus der Lateinschrift entwickelt, die Buchstabenformen wurden vereinfacht und den Druckbuchstaben angenähert. Bei Grossbuchstaben wurden unnötige Schnörkel weggelassen um die Schrift leicht lernbar zu gestalten. Für Kleinbuchstaben wurden gleichlautende Regeln eingeführt, z.B. Buchstaben beginnen und enden immer am Mittelband. Derzeit ist die VA die am meisten verbreitete Schreibschrift in Schulen in Deutschland.

Die im Folgenden beschriebenen Einstellmöglichkeiten gelten für die VA im OpenType Format.

Die Schrift kann normal, fett, punktiert und auch als Umriss dargestellt werden.
VA
Das s im Wort wird beim Schreiben automatisch mit einer Schleife verbunden, am Wortende ohne Schleife. Ebenso beim ß.

Auch das tz wird automatisch verbunden.


1. Klasse
Für die 1. Klasse kann der Buchstabe am Wortende automatisch bis zum Mittelband gezogen werden. In der 2.- 4. Klasse werden die Endstriche nicht mehr nach oben gezogen.

Diese Einstellungen werden beim Schreiben automatisch berücksichtigt.

Die Schriften können beim Schreiben automatisch mit mehreren unterschiedlichen Lineaturen erzeugt werden. Auch Leerlineaturen können einfach erstellt werden.

- Basislinie,
- 2 Linien,
- 4 Linien,
- Lineatur A,
- nur Ober- und Unterlinie, z.B. für Kästchenschrift,
- graues Mittelband.


Neben den deutschen Umlauten sind französische und spanische Akzente enthalten sowie auch türkische Buchstaben, z.B. für Eigennamen. Diese können auf der deutschen Tastatur mit Hilfe von Tottasten (Tastenkombinationen) eingegeben werden.

VA Plus
Mit dem Lehrplan PLUS wurde 2014, als erstes Bundesland in Bayern, für einige Kleinbuchstaben in der VA eine Wahlform eingeführt. Diese ermöglicht ein leichteres Erlernen der Buchstabenverbindungen und entspricht dem Erscheinungsbild von Druckschriften.

Die Hauptkritikpunkte an der VA: Köpfchen-e, Aufstrich-t, Schleifen-s sowie das z mit Unterlänge, werden hiermit entschärft. Damit ist die VA in der Lage, die älteren Schriften LA und SAS vollständig abzulösen.

Diese Buchstabenformen können in den Schrifteinstellungen gewählt werden, so dass diese beim Schreiben automatisch erscheinen. Beide Versionen können alternativ verwendet werden.

VA Druckschrift (kursive Druckschrift)
In keinem Lehrplan enthalten, aber pädagogisch sinnvoll für den Übergang von der Druck- zur Schreibschrift ist die VA als Druckschrift.

Ausgehend von den Druckbuchstaben fällt der Übergang zur verbundenen Schreibschrift leichter. Es werden nicht mehr zwei separate Schriftarten gelernt, sondern eine einzige Schrift wird kontinuierlich erweitert zu einer individuellen Handschrift.

Die Übungsmethode ist ähnlich wie bei der Grundschrift, jedoch basierend auf der seit Jahrzehnten etablierten VA.
VA Druckschrift
Auch individuelle Kombinationen sind durch unterschiedliche Formatierung der Ligaturen innerhalb eines Worts möglich. VA
Alle diese Schreibvarianten der VA können durch entsprechende Einstellung automatisch geschrieben werden, incl. fett, punktiert und mit Lineaturen.

Pfeilbuchstaben, Silbenbögen und Schwungübungen.
Systemvoraussetzung wie bei Schulschriften

Vereinfachte Ausgangsschrift (VA)  Einzelplatz 29,-    Schullizenz 89,-

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